Stundenlohn berechnen

Erfahre deinen tatsächlichen Brutto- und Netto-Stundenlohn — mit Feiertagen, Pausen, Überstunden und Zulagen für dein Bundesland.

Dein monatliches Bruttogehalt
h
Tage
h
Für die Netto-Schätzung (keine Steuerberatung)

Dein Stundenlohn

Brutto-Stundenlohn
Netto-Stundenlohn (geschätzt)
Effektiver Stundenlohn
Arbeitstage / Jahr
Arbeitsstunden / Jahr
Arbeitsstunden / Monat
Feiertage im Bundesland
Jahresbrutto gesamt
Grobe Schätzung, kein Steuerberatungsersatz. Der Netto-Stundenlohn wird mit pauschalen Faktoren je Steuerklasse berechnet. Für exakte Werte wende dich an einen Steuerberater.

Szenarien vergleichen

Vergleiche z. B. Vollzeit vs. Teilzeit, oder mit vs. ohne Überstunden.

So haben wir gerechnet

Berechnungsschritte mit deinen Werten

Typische Beispiele

Vollzeit in Bayern

3.500 € brutto, 40 h/Woche, 30 Urlaubstage, Bayern (13 Feiertage)
≈ 23,39 € / Stunde brutto

Teilzeit 30 h in Berlin

2.400 € brutto, 30 h/Woche, 28 Urlaubstage, Berlin (10 Feiertage)
≈ 21,28 € / Stunde brutto

Vollzeit mit Überstunden

4.000 € brutto, 40 h + 10 Überstunden/Monat (25 % Zuschlag), NRW
≈ 28,72 € / Stunde brutto

Minijob-Vergleich

520 € brutto, 10 h/Woche, 20 Urlaubstage, Hessen
≈ 12,55 € / Stunde brutto

Häufige Fragen

Wie berechnet man den Stundenlohn aus dem Monatslohn?

Die Grundformel: Jahresbrutto (Monatslohn × 12 + Sonderzahlungen) geteilt durch die tatsächlichen Arbeitsstunden im Jahr. Dabei werden Feiertage, Urlaubstage und unbezahlte Pausen abgezogen. Der reine Monatslohn geteilt durch Monatsstunden ist ungenau, weil er Feiertage und Urlaub ignoriert.

Was zählt als Arbeitszeit — mit oder ohne Pause?

Laut Arbeitszeitgesetz (§ 4 ArbZG) sind Ruhepausen keine Arbeitszeit. Bei mehr als 6 Stunden Arbeit sind mindestens 30 Minuten Pause vorgeschrieben, bei mehr als 9 Stunden mindestens 45 Minuten. Unser Rechner zieht die unbezahlte Pause von der Tagesarbeitszeit ab, damit dein tatsächlicher Stundenlohn korrekt berechnet wird.

Wie viele Arbeitstage hat ein Jahr?

Bei einer 5-Tage-Woche sind es 52 × 5 = 260 Brutto-Arbeitstage. Davon gehen Urlaubstage (gesetzliches Minimum: 20 bei 5-Tage-Woche, üblich: 28–30) und Feiertage (je nach Bundesland 10–13) ab. In Bayern mit 30 Urlaubstagen bleiben etwa 217 Netto-Arbeitstage, in Berlin mit 28 Urlaubstagen etwa 222.

Stundenlohn Teilzeit vs. Vollzeit — was ist fair?

Ein fairer Teilzeit-Stundenlohn sollte dem einer vergleichbaren Vollzeitstelle entsprechen (§ 4 TzBfG — Verbot der Diskriminierung). In der Praxis fällt der Stundenlohn in Teilzeit oft gleich oder sogar höher aus, wenn Pausenzeiten anteilig geringer sind. Nutze den Szenariovergleich, um Vollzeit und Teilzeit direkt gegenüberzustellen.

Zählen Feiertage als Arbeitstage?

Nein. Gesetzliche Feiertage, die auf einen Werktag fallen, sind bezahlte arbeitsfreie Tage (§ 2 EntgFG). Sie werden von den Brutto-Arbeitstagen abgezogen. Die Anzahl variiert je nach Bundesland: Bayern hat mit 13 die meisten, Bremen, Hamburg, Berlin, Niedersachsen und Schleswig-Holstein haben mit 10 die wenigsten.

Brutto-Stundenlohn vs. Netto — warum ist der Unterschied so groß?

Vom Bruttolohn gehen Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag, ggf. Kirchensteuer sowie Sozialversicherungsbeiträge (Rente, Kranken-, Pflege-, Arbeitslosenversicherung) ab. Je nach Steuerklasse und Einkommen bleiben zwischen 50 % und 70 % netto übrig. Unser Rechner verwendet pauschale Faktoren je Steuerklasse — für eine exakte Berechnung empfehlen wir einen Steuerberater oder das BMF-Steuerrechner-Tool.

Muss der Arbeitgeber Überstunden bezahlen?

Grundsätzlich ja — Überstunden müssen vergütet oder durch Freizeit ausgeglichen werden, sofern der Arbeitsvertrag oder Tarifvertrag nichts anderes regelt (§ 612 BGB). Überstundenzuschläge sind gesetzlich nicht vorgeschrieben, aber in vielen Tarifverträgen üblich (meist 25–50 %). Unser Rechner berücksichtigt die Zuschläge bei der Stundenlohnberechnung.

Was ist der Unterschied zwischen Stundenlohn und effektivem Stundenlohn?

Der Brutto-Stundenlohn teilt das Jahresbrutto durch die Arbeitsstunden. Der effektive Stundenlohn berücksichtigt zusätzlich Kosten, die direkt mit der Arbeit zusammenhängen — etwa Pendelkosten. Wenn du 200 € im Monat fürs Pendeln ausgibst, sinkt dein effektiver Stundenlohn um den entsprechenden Betrag pro Arbeitsstunde.

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