Neujahr (Do, 01.01.) — 4 Tage frei mit 1 Urlaubstag
Freitag, 2. Januar als Brückentag nehmen. Zusammen mit dem Wochenende ergibt das vier freie Tage am Stück (01.01. bis 04.01.) — perfekt zum Ausklingen lassen der Feiertage.
Alle 11 gesetzlichen Feiertage in Nordrhein-Westfalen 2026 auf einen Blick — mit Arbeitstage-Rechner, Brückentag-Optimierer und interaktivem Kalender.
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Nordrhein-Westfalen hat mit 11 gesetzlichen Feiertagen pro Jahr mehr als die norddeutschen Nachbarn, aber weniger als die süddeutschen Bundesländer Bayern (13) und Baden-Württemberg (12). Die beiden NRW-spezifischen Feiertage — Fronleichnam und Allerheiligen — spiegeln die katholische Prägung vor allem des Rheinlands wider.
| Feiertag | Datum | Wochentag |
|---|---|---|
| Neujahr | 01.01.2026 | Donnerstag |
| Karfreitag | 03.04.2026 | Freitag |
| Ostermontag | 06.04.2026 | Montag |
| Tag der Arbeit | 01.05.2026 | Freitag |
| Christi Himmelfahrt | 14.05.2026 | Donnerstag |
| Pfingstmontag | 25.05.2026 | Montag |
| Fronleichnam | 04.06.2026 | Donnerstag |
| Tag der Deutschen Einheit | 03.10.2026 | Samstag |
| Allerheiligen | 01.11.2026 | Sonntag |
| 1. Weihnachtstag | 25.12.2026 | Freitag |
| 2. Weihnachtstag | 26.12.2026 | Samstag |
Für Arbeitnehmer besonders günstig: Neujahr und Christi Himmelfahrt fallen 2026 auf einen Donnerstag, Fronleichnam ebenfalls. Das ergibt drei hervorragende Brückentag-Gelegenheiten. Karfreitag, Tag der Arbeit und der 1. Weihnachtstag liegen auf einem Freitag und verlängern das Wochenende automatisch.
Nordrhein-Westfalen gehört zu den sechs Bundesländern, in denen Fronleichnam gesetzlicher Feiertag ist (zusammen mit Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland). Dieser katholische Feiertag fällt immer auf einen Donnerstag — 60 Tage nach Ostern — und bietet jedes Jahr eine Brückentag-Chance.
Allerheiligen am 1. November ist der zweite Feiertag, der NRW von den norddeutschen Nachbarn abhebt. Während in Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Hamburg stattdessen der Reformationstag (31. Oktober) gesetzlich ist, haben NRW-Arbeitnehmer einen Tag später frei. 2026 fällt Allerheiligen auf einen Sonntag — der Vorteil geht also verloren.
Was NRW im Vergleich zu Bayern und Baden-Württemberg nicht hat: Heilige Drei Könige (6. Januar) und Mariä Himmelfahrt (15. August). Das sind zwei Feiertage weniger als in Bayern. Verglichen mit Berlin fehlt NRW der Internationale Frauentag (8. März), der dort seit 2019 gesetzlich ist — dafür hat Berlin weder Fronleichnam noch Allerheiligen.
Für Pendler und Grenzgänger zwischen NRW und Niedersachsen ist der Feiertagsunterschied direkt spürbar. Obwohl die beiden Bundesländer eine der längsten gemeinsamen Grenzen Deutschlands teilen, unterscheiden sich ihre Feiertagsregelungen deutlich:
| Feiertag | NRW | Niedersachsen |
|---|---|---|
| Fronleichnam (Do, 04.06.) | Feiertag | Arbeitstag |
| Reformationstag (Sa, 31.10.) | Arbeitstag | Feiertag |
| Allerheiligen (So, 01.11.) | Feiertag | Arbeitstag |
| Gesamt | 11 Feiertage | 10 Feiertage |
NRW hat also einen Feiertag mehr als Niedersachsen. Entscheidend für 2026: Fronleichnam fällt auf einen Donnerstag (04.06.) und bringt NRW-Arbeitnehmern einen wertvollen Brückentag. Gleichzeitig fällt der niedersächsische Reformationstag 2026 auf einen Samstag (31.10.) und geht arbeitstechnisch verloren. In diesem Jahr profitiert NRW also doppelt.
Für Arbeitnehmer, die in einem Bundesland wohnen und im anderen arbeiten, gilt das Feiertagsrecht des Arbeitsortes. Wer in Osnabrück (Niedersachsen) arbeitet, aber in Minden (NRW) wohnt, hat an Fronleichnam keinen freien Tag.
2026 bietet für NRW-Arbeitnehmer mehrere attraktive Brückentag-Kombinationen. Drei Feiertage fallen auf einen Donnerstag, drei weitere auf einen Freitag — ideale Voraussetzungen für lange Wochenenden:
Freitag, 2. Januar als Brückentag nehmen. Zusammen mit dem Wochenende ergibt das vier freie Tage am Stück (01.01. bis 04.01.) — perfekt zum Ausklingen lassen der Feiertage.
Freitag, 15. Mai frei nehmen. Vatertag plus verlängertes Wochenende. Wer die gesamte Woche davor oder danach freinimmt, bekommt mit 4 Urlaubstagen 9 freie Tage.
Freitag, 5. Juni als Brückentag. Liegt nur 10 Tage nach Pfingstmontag (25.05.) — ideal für einen zusammenhängenden Frühsommerurlaub.
Karfreitag (Fr, 03.04.), Tag der Arbeit (Fr, 01.05.) und der 1. Weihnachtstag (Fr, 25.12.) liegen 2026 auf einem Freitag und verlängern das Wochenende automatisch auf drei Tage. Zwischen Weihnachten und Neujahr 2027 lassen sich mit wenigen Urlaubstagen bis zu 10 zusammenhängende freie Tage planen.
In den Karnevalshochburgen Köln, Düsseldorf, Aachen und Bonn ist die „fünfte Jahreszeit" fest im Kalender verankert — aber gesetzliche Feiertage sind die Karnevalstage nicht. Weiberfastnacht (12.02.2026), Rosenmontag (16.02.2026) und Veilchendienstag (17.02.2026) sind Brauchtumstage ohne arbeitsrechtlichen Schutz.
In der Praxis geben viele Arbeitgeber im Rheinland an Rosenmontag frei oder ermöglichen halbe Tage an Weiberfastnacht. Das ist jedoch eine freiwillige Regelung oder betriebliche Übung — ein gesetzlicher Anspruch besteht nicht. Wer sicher frei haben will, muss Urlaub einreichen. Für die Arbeitstage-Berechnung oben werden Karnevalstage daher als normale Arbeitstage gezählt.
Für Familien in Nordrhein-Westfalen sind die Schulferien der wichtigste Faktor bei der Urlaubsplanung. Die voraussichtlichen Termine (Quelle: Schulministerium NRW):
| Ferien | Zeitraum |
|---|---|
| Osterferien | 30.03. – 11.04.2026 |
| Pfingstferien | 26.05.2026 |
| Sommerferien | 29.06. – 11.08.2026 |
| Herbstferien | 12.10. – 24.10.2026 |
| Weihnachtsferien | 23.12.2026 – 06.01.2027 |
Anders als in Bayern hat NRW keine zweiwöchigen Pfingstferien — nur einen einzelnen Pfingstferientag (Dienstag nach Pfingsten). Die Sommerferien in NRW beginnen dafür tendenziell früher und rotieren im bundesweiten System, um Verkehrsstaus auf den Autobahnen zu entzerren. NRW gehört 2026 zu den ersten Bundesländern mit Sommerferienbeginn.
NRW hat 2026 insgesamt 11 gesetzliche Feiertage. Neben den 9 bundesweiten Feiertagen gelten in NRW zusätzlich Fronleichnam (Donnerstag, 4. Juni) und Allerheiligen (Sonntag, 1. November). Damit liegt NRW im oberen Mittelfeld — mehr als Hamburg oder Berlin (je 10), aber weniger als Bayern (13).
Nein. Der Reformationstag (31. Oktober) ist in NRW kein gesetzlicher Feiertag. Er gilt nur in den überwiegend evangelisch geprägten Bundesländern: Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen. In NRW ist stattdessen der Tag danach — Allerheiligen (1. November) — gesetzlicher Feiertag.
Fronleichnam fällt 2026 auf Donnerstag, den 4. Juni. Er ist ein gesetzlicher Feiertag in NRW und ideal als Brückentag-Gelegenheit: Wer den Freitag, 5. Juni, freinimmt, hat vier Tage am Stück frei. Fronleichnam liegt immer 60 Tage nach Ostern und fällt daher stets auf einen Donnerstag.
Bei einer 5-Tage-Woche hat NRW 2026 rund 250 Arbeitstage vor Abzug von Urlaubstagen. Die exakte Zahl hängt vom Zeitraum und deiner persönlichen Arbeitswoche ab. Nutze den Rechner oben für eine genaue Berechnung — er berücksichtigt alle 11 NRW-Feiertage und zeigt, welche davon 2026 auf ein Wochenende fallen.
Nein, Karnevalstage sind in NRW keine gesetzlichen Feiertage. Weiberfastnacht (12.02.2026) und Rosenmontag (16.02.2026) sind Brauchtumstage ohne gesetzlichen Feiertagsschutz. Viele Arbeitgeber in den Karnevalshochburgen gewähren freiwillig frei — ein gesetzlicher Anspruch besteht jedoch nicht. An diesen Tagen dürfen Geschäfte normal öffnen.
Allerheiligen (1. November) ist in NRW gesetzlicher Feiertag, weil das Bundesland — insbesondere das Rheinland — historisch stark katholisch geprägt ist. Der Feiertag gilt außerdem in Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. In den evangelisch geprägten Bundesländern im Norden und Osten gibt es stattdessen den Reformationstag am 31. Oktober.